unsere Kirche
St. Peter und Paul - Poppenreuth
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  Die Anfänge der Kirche St. Peter und Paul liegen sicher vor der Jahrtausendwende. Zwar wird das Dorf Poppenreuth urkundlich erst 1303 genannt. Doch vorher muss der Ort schon zur Königsmark Fürth gehört haben. Der Name bedeutet: "Rodung des Poppo". Vielleicht war es ein Adliger des karolingischen Königshofs Fürth aus dem 8. Jahrhundert, der den Namen "Poppo" trug und hier im Reichsforst eine "Rodung" anlegte. Aus ihr entstand später das Dorf "Poppen-Reuth" im Knoblauchsland. Seine Kirche ist eine Tochter der alten Fürther Königskirche St. Martin, an die das Denkmal nahe dem Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz erinnert. St. Peter und Paul in Poppenreuth wurde zum kirchlichen Mittelpunkt für das Gebiet nördlich und östlich des Flusslaufs von Pegnitz und Regnitz, wie St. Michael in Fürth für den südlichen Bereich. Kirchenlogo
  Kirche mit Mauer Nach der Jahrtausendwende lebte und wirkte Sebald in dem später nach ihm benannten "Sebalder Reichswald" als Einsiedler und Priester. Als er um 1050 starb, begrub man ihn in der Poppenreuther Kirche.Noch vor 1070 wurden seine Gebeine in die von hier aus gegründete Peterskapelle am Fuß der Nürnberger Kaiserburg überführt. Diese entwickelte sich im Laufe von Jahrhunderten über dem Grab des Heiligen zur heutigen Sebalduskirche im Zentrum Nürnbergs.